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P.P.C. BAR
  • So, 12. Feb 12:30
90 MINUTEN


assitej pavillon & Dialog

"Einmal im Jahr...."

spleen*graz lädt die Mitglieder der ASSITEJ Austria, internationale Gäste und alle Interessierten zu einem Treffen und Dialog ein. Wie fromm ist der Wunsch: „Jedes Kind, jeder Jugendliche soll die Möglichkeit haben, mindestens einmal im Jahr ins Theater gehen zu können”? Kunst und Kultur sind frei. Doch der Zugang zu kultureller Bildung nicht immer für alle. Mitunter können Familien das notwendige Eintrittsgeld für Kulturveranstaltungen nicht aufbringen und Kindern und Jugendlichen bleibt ein Besuch, auch im Rahmen des Unterrichts, verwehrt. Politische Initiativen wie der „Kulturrucksack“ (ein Jahrespackage mit freien Eintritten für Kultureinrichtungen) oder „Theater auf Rezept“ vom Jungen Schauspielhaus Düsseldorf (gemeinsam mit dem Arztbesuch gibt’s auch eine Theaterkarte) kurbeln die Diskussion an. Wieviel Handlungsbedarf und -spielraum besteht und wie schafft man es, Kulturveranstaltungen noch besser im Regelangebot für SchülerInnen zu verankern?
Die ASSITEJ ist der weltweite Dachverband zur Förderung des professionellen Theaters für junges Publikum.

 www.assitej.at

ASSITEJ Pavilion & Dialog

Sonntag, 12. Februar, 12:30

p.p.c. Bar

 

Podiumsdiskussion u.a. mit: 

Kulturstadtrat Michael A. Grossmann (SPÖ)
Sigrid Binder, Gemeinderätin der Stadt Graz (Grüne)
Michael, Schilhan, Geschäftsführender Intendant, Next Liberty
Manfred Weissensteiner, künstlerischer Leiter TaO! Theater am Ortweinplatz & Festivalleiter von spleen*graz

 

Best Practice Vortrag: Frank Jebe / Düsseldorf

Frank Jebe ist Projektkoordinator im Bereich kulturelle Bildung und freier Mitarbeiter des Kultruamts Düsseldorf. Die Stadt Düsseldorf setzt seit längerer Zeit erfolgreich einen “Kulturrucksack” um.

“Der Düsseldorfer Kulturrucksack besteht in jeder Sparte [Musik, Theater, Literatur, Kunst, Tanz. Anm. d. Red.] aus der Verknüpfung eines kulturellen Vermittlungsangebotes, wie die Führung durch eine Ausstellung oder einer Tanzaufführung, und eines künstlerischen  raxisangebotes, in dem die Kinder und Jugendlichen selbst künstlerisch aktiv werden. Die Kinder und Jugendlichen haben den Raum, das Erlebte zu besprechen, sich auszutauschen und zu diskutieren. Der Zusammenschluss  on wissensorientierter Kulturvermittlung und der praxisnahen, impulsgebenden Künstlerperspektive macht für sie den besonderen Reiz des Projektes aus.”