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           Eine dramatische und   
    berührende Geschichte über 
         eine unvorstellbare Zeit.
10+
en de
ORPHEUM EXTRA
  • Fr, 10. Feb 10:00
  • Sa, 11. Feb 18:00
70 MINUTEN

Idee
Hanni Westphal, Martina Kolbinger-Reiner

Konzept
Hanni Westphal, Martina Kolbinger-Reiner

Regie
Martina Kolbinger-Reiner

Musik
DJ Mazze

Bühnenbild
Christina Weber

Kostüm
Corinna Schuster

Beleuchtung
Tom Bergner

Regieassistenz
Natascha Grasser

Es spielen
Christine Scherzer
Matthias Ohner
Hanni Westphal



Ralf

Mezzanin Theater

Graz/AT

Mutter: Schreib Krieg! Überleg mal, wird Krieg hart oder weich gesprochen?
Ralf: Hart?
Mutter: Ja, Krieg ist hart. Und Krieg: lang oder kurz?
Ralf: Lang?
Mutter: Ja sicher, Krieg ist immer lang! Schreib jetzt 10 mal Krieg!
Ralf: Krieg, Krieg, Krieg, krieg ich jetzt das Computerspiel?

In der Produktion „Ralf” wird der heutigen abstrakten und virtuellen Vermittlung von Krieg und Gewalt die wahre Geschichte des Kriegskindes Ralf Westphal (geb. 1933) gegenübergestellt. Die durch Interviews dokumentierte Geschichte des Zeitzeugen Ralf Westphal erzählt vom Kampf des Überlebens in Zeiten des Krieges. Sie erzählt von der nationalsozialistischen Erziehungsanstalt im Militärwaisenhaus Potsdam in Graz, vom Verlust der Familie, vom Wiedersehen mit den Großeltern,
von Flucht und Tod und vom Ankommen im Frieden. Im Anschluss gibt es ein Gespräch mit dem Zeitzeugen Ralf Westphal.

„Bewegend, herzlich, schlicht ein Theatererlebnis.“
[Kronen Zeitung, 2011]

„Für das Mezzanin Theater Projekt hat Hanni Westphal ihren Vater Ralf erzählen lassen. So entsteht ein dichter Schicksalsbericht,"Ralf"ist keine Nazi- sondern eine Kriegsgeschichte, die glaubhaft vom Unglaublichen
erzählt.“ [Falter, 2011]